--- title: "Close CRM im Coaching: Setter, Closer, Provisionen - Regyva" description: "Close im Coaching-Vertrieb mit Settern und Closern: Rollen je Geschäft, No-Shows, eingegangenes Geld, Provision je Rolle und der Anschluss an Regyva." url: "https://regyva.com/de/close-crm-coaching" lang: de last_updated: 2026-09-19 --- # Close CRM im Coaching-Vertrieb: Setter, Closer und Provisionen Wer im Coaching mit Close verkauft und Setter und Closer bezahlt, muss je Geschäft festhalten, wer den Termin gesetzt und wer abgeschlossen hat, und welche Provision jeder Rolle zusteht. Hier steht, wie du das in Close einrichtest und wie du Regyva Schritt für Schritt daran anschließt. ## Was Close im Coaching-Vertrieb abdeckt und was nicht In Close telefonierst du, schreibst E-Mails und SMS direkt am Lead. Jeder Lead hat einen Status, den dein Team selbst festlegt, Geschäfte stehen als Opportunitys in einer oder mehreren Pipelines, und für die Auswertung bringt Close eigene Berichte mit. An einer Opportunity stehen in Close unter anderem ein Wert, ein Status und der Nutzer, der sie anlegt oder für sie verantwortlich ist. Für ein Team, in dem Setter und Closer an einem Verkauf verdienen, bringt Close drei Dinge nicht von selbst mit: - Zwei Rollen je Geschäft: Die Opportunity kennt einen verantwortlichen Nutzer. Wer den Termin gesetzt hat, braucht einen eigenen Platz. - Provision je Rolle: Für Provisionen schlägt das Help Center von Close vor, abgeschlossene Geschäfte nach Nutzer und Zeitraum zu filtern. Den Satz je Rolle und den Betrag daraus rechnest du daneben aus. - Eingegangenes Geld: Der Wert einer Opportunity ist der Betrag, den dein Team als Verkaufswert einträgt. Ein Feld für das Geld, das tatsächlich eingegangen ist, gehört nicht zur Opportunity. Alle drei lassen sich ergänzen: die Rollen in Close selbst, Provision und eingegangenes Geld daneben. Wie, zeigen die nächsten Abschnitte. ## Setter und Closer in Close festhalten Für die Zuständigkeit an einem Lead empfiehlt Close ein eigenes Feld vom Typ Nutzer, in dem das Teammitglied steht, dem der Lead gerade gehört. Im Setter-Closer-Team ist das der Setter: Lege das Feld einmal an, etwa unter dem Namen „Lead Owner“, und trage dort ein, wer den Lead bearbeitet. Den Closer trägst du als Nutzer an der Opportunity ein, sobald aus dem Termin ein Geschäft wird. Damit das funktioniert, arbeitet jede Person mit einem eigenen Nutzer in Close. Teilen sich zwei Setter einen Zugang, lässt sich später nicht mehr trennen, wer welchen Termin gesetzt hat. Diese beiden Felder liest Regyva aus Close: den Setter aus einem Feld vom Typ Nutzer mit einem Namen wie „Lead Owner“, den Closer aus dem Nutzer der Opportunity. Den Closer übernimmt Regyva aus Close nur, wenn die Person in Regyva die Rolle Closer hat. Setting- und Closing-Termine, die dein Team zugeordnet hat, gehen vor. Warum beide Rollen am Geschäft stehen müssen und wie die Übergabe vom Setter zum Closer sauber bleibt, zeigt die Seite [CRM für Setter und Closer](https://regyva.com/de/setter-closer-crm). ## Termine und No-Shows in Close abbilden Close holt Termine aus dem Kalender als Meetings an den Lead. Nach einem Anruf oder Meeting kann dein Team außerdem ein Ergebnis festhalten. Um über alle Leads hinweg zu sehen, wer gebucht hat und wer nicht erschienen ist, bieten sich in Close zwei Wege an: - Lead-Status: je ein Status für ein gebuchtes Setting, einen Setting-No-Show, ein gebuchtes Closing und einen Closing-No-Show. Lead-Status legst du in Close in den Einstellungen selbst an und benennst sie frei. - Opportunity-Stufen: eine eigene Pipeline, deren Stufen die Termine abbilden. Jede Stufe hat in Close den Typ aktiv, gewonnen oder verloren. Entscheide dich für einen Weg und bleib dabei. Stehen No-Shows mal am Lead und mal am Geschäft, zählt sie am Ende niemand vollständig. Arbeitest du mit Regyva, nimm den ersten Weg: Ob ein Lead zu seinem Termin erschienen ist, liest Regyva aus dem Lead-Status, nicht aus den Stufen einer Pipeline. Wie du Setting- und Closing-Termine in Calendly anlegst und Settern und Closern zuordnest, zeigt die Seite [Calendly im Coaching-Vertrieb](https://regyva.com/de/calendly-coaching-vertrieb). ## Opportunity-Wert und eingegangenes Geld Den Wert einer Opportunity trägt in Close dein Team ein, als einmaligen, monatlichen oder jährlichen Betrag. Close multipliziert ihn mit der Wahrscheinlichkeit an der Opportunity und zeigt so einen erwarteten Wert. Es ist ein Verkaufswert, keine Zahlung. Ein Beispiel mit runden Zahlen: Ein Coaching für 6.000 € in sechs Monatsraten steht nach dem Abschluss als gewonnene Opportunity mit 6.000 € in Close. Nach drei Monaten sind 3.000 € eingegangen, fällt die vierte Rate aus, bleibt es bei 3.000 €. Der Wert in Close steht in beiden Fällen bei 6.000 €, solange niemand ihn von Hand ändert. Regyva übernimmt aus Close den Betrag der Opportunity, nicht den Zeitraum dazu. Trägst du den Gesamtbetrag als einmaligen Wert ein, stimmt der Wert auch in Regyva. Das eingegangene Geld führt Regyva getrennt davon, als Cash Collected am Geschäft und je Person. Dass ein Geschäft in Close gewonnen ist, bucht in Regyva noch kein Geld. Warum verkauft und bezahlt zwei Zahlen mit zwei Stichtagen sind, erklärt die Seite [Vertriebssoftware für Coaches mit Vertriebsteam](https://regyva.com/de/vertriebssoftware-coaches). ## Provisionen je Rolle aus Close-Daten Stehen Setter und Closer sauber in Close, folgt die Provision aus der Rolle am Geschäft: Der Setter bekommt den Satz des Setters, der Closer den des Closers. In Regyva legt dein Team diesen Satz je Rolle fest. Ohne Satz entsteht keine Provision. Einen Rechner und den Rechenweg, auch bei Ratenzahlung, findest du auf der Seite [Provisionen für Setter und Closer berechnen](https://regyva.com/de/provisionen-setter-closer-berechnen). ## Close mit Regyva verbinden: die Schritte 1. Lege in Close unter Settings, Developer, API Keys einen neuen API-Key an und kopiere ihn. 2. Trage den Key in Regyva ein, im Onboarding oder später bei den Integrationen in den Einstellungen. Regyva prüft ihn bei Close und speichert ihn nur, wenn Close ihn annimmt. Sonst siehst du einen Hinweis. 3. Danach holt Regyva die Daten aus Close. Im Onboarding startet der Abgleich direkt und läuft im Hintergrund weiter, sonst kommen die Daten mit dem nächsten Abgleich oder wenn du ihn von Hand anstößt. 4. Im Onboarding zeigt Regyva dir die Nutzer aus Close. Gib jedem aktiven Teammitglied seine Rolle, etwa Setter oder Closer. Wer keine Rolle bekommt, wird nicht übernommen. Close-Nutzer ohne Zuordnung verknüpft Regyva über die E-Mail-Adresse mit der passenden Person in deinem Team. 5. Ordne in den CRM-Einstellungen von Regyva deine Lead-Status und Opportunity-Stufen einmal Phasen zu, darunter Setting-No-Show und Closing-No-Show. 6. Ab dann gleicht Regyva etwa alle 30 Minuten von selbst ab. Brauchst du den Stand sofort, stößt du den Abgleich auf der Lead-Seite oder mit „Jetzt synchronisieren“ in den CRM-Einstellungen an. Je Team lässt sich genau ein CRM verbinden. Wie Close und Calendly in Regyva zusammenspielen und was Regyva nicht übernimmt, zeigt die Übersicht [Integrationen von Regyva](https://regyva.com/de/integrationen). ## Was Regyva in Close schreibt und was nicht Aus deiner Arbeit an Leads und Geschäften in Regyva schreibt Regyva nach Close: - Die neue Stufe, wenn du ein Geschäft im Pipeline-Board von Regyva verschiebst. Nimmt Close die Änderung nicht an, springt die Karte auf die alte Stufe zurück. - Notizen, die du in Regyva an einem Lead aus Close schreibst. Scheitert das Schreiben in Close, bleibt die Notiz in Regyva gespeichert. Eine Opportunity legt Regyva in Close nicht an. Lege Geschäfte deshalb in Close an, von dort übernimmt Regyva sie mit dem Abgleich. Beim Verbinden richtet Regyva keinen Abgleich in Echtzeit ein. Was dein Team in Close ändert, kommt mit dem nächsten Abgleich an, nicht zwingend sofort. Brauchst du es gleich, stößt du den Abgleich von Hand an. ## Häufige Fragen ### Welche Daten liest Regyva aus Close? Leads, Opportunitys, alle Pipelines mit ihren Stufen, die Nutzer deiner Close-Organisation und die Aktivitäten an den Leads: Anrufe, Meetings, E-Mails, SMS und andere Nachrichten, Notizen, erledigte Aufgaben, eigene Aktivitäten und Statuswechsel. ### Liest Regyva Inhalte von Anrufen und E-Mails? Gespeichert werden sie nicht. Beim Abgleich hält Regyva von jeder Aktivität nur Eckdaten fest, etwa Art, Zeitpunkt, Dauer, Richtung, den Ausgang eines Anrufs und wer sie ausgelöst hat. Texte von E-Mails und Notizen aus Close und Betreffzeilen speichert Regyva dabei nicht. Öffnest du einen Lead in Regyva, holt der Verlauf die Aktivitäten zur Anzeige direkt aus Close. Dort siehst du Notizen und Nachrichten und bei E-Mails den Betreff oder eine Vorschau. ### Was passiert mit mehreren Pipelines in Close? Regyva liest alle Pipelines mit ihren Stufen. Im Pipeline-Board wählst du aus, welche Pipeline du siehst. Die Zuordnung der Stufen zu Phasen gilt für das ganze Team und hängt am Namen der Stufe: Heißt eine Stufe in zwei Pipelines gleich, landet sie in derselben Phase. Benenne Stufen deshalb nur gleich, wenn sie dasselbe bedeuten. ### Wer darf Close mit Regyva verbinden? Wer in Regyva Integrationen verbinden darf. Ab Werk sind das der Inhaber und die Rollen Manager, Personal-Assistent und Agentur, Setter und Closer nicht. Als Inhaber gibst du das Recht bei Bedarf weiteren Rollen. Dasselbe Recht braucht, wer den Abgleich von Hand anstößt. ### Was passiert mit doppelten Leads in Close? Regyva zeigt dir auf der Lead-Seite unter „Doppelte Leads zusammenführen“ Leads mit genau derselben E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, Fall für Fall. Stammen beide aus Close und führst du sie in Regyva zusammen, führt Regyva sie auch in Close zusammen. Das ist endgültig: Einen zusammengeführten Lead kann Close nicht wieder trennen. Zusammenführen darf nur, wer in Regyva Leads löschen darf. Bevor du einen Termin buchst, prüft Regyva deinen Fall gegen die eigene Dokumentation. [Demo anfragen](https://regyva.com/de#fall)